Willkommen auf der Homepage des Tambourkorps Geseke 1828 e.V.!
PRESSE
21.07.2009 Bayern und Westfalen gehen auf Tuchfühlung
Touristenvertretung aus Samerberg im Chiemgau ist an Partnerschaft mit Geseker Vereinen interessiert
Erzbischof Reinhard Marx hat den Namen "Geseke" auch im äußersten Süden der Republik bekannt gemacht. Doch wie die Geseker ticken und denken, dass wurde den Bayern wohl erst klar, als hunderte Schützen und Musiker aus der Hellwegstadt die Amtseinführung des Geistlichen zu einem unvergesslichen Erlebnis machten. Besonderen Eindruck muss der Auftritt der St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft und des Geseker Tambourkorps auch bei Toni Hötzelsperger hinterlassen haben. Der Touristenvertreter der Gemeinde Samerberg im Chiemgau war so begeistert von der Brauchtumspflege und dem Traditionsbewusstsein der Westfalen, dass er den Erzbischof kürzlich beim Stiftungsfest zu Ehren des Heiligen Korbinians darum bat, Kontakt zu seiner Heimatstadt herzustellen. Gesagt, getan. Marx informierte Bürgermeister Franz Holtgrewe und Schützenoberst Dr. Friedel Bergmann. Und so kam es jetzt zum Aufeinandertreffen von Bayern und Westfalen im Geseker Rathaus.
Tänzer und Musiker mit ins Boot holen
"Dass wir Westfalen und die Bayern gut miteinander können, hat man ja schon bei der Amtseinführung von Reinhard Marx gesehen", erklärte der Bürgermeister nach dem Gespräch, das er als erste Kontaktaufnahme mit der Option auf eine engere Verbindung bezeichnete. Friedel Bergmann brachte sogleich einige Ansatzpunkte für eine Partnerschaft ins Spiel. So könnten die bayerischen Gebirgsschützen zukünftig am Hochfest der Sebastianer teilnehmen. Doch bei einer Freundschaft unter Schützen soll es nicht bleiben. Mit einbeziehen in die zukünftigen Partnerschafts-Aktivitäten möchten die beiden Kommunen auch ihre Musik- und Tanzvereine. Mit ins Boot geholt werden sollen unter anderem der Ostwestfälische Volkstanzkreis, das Tambourkorps und die Stadtkapelle. Von einer offiziellen Städtepartnerschaft möchte der Bürgermeister aber noch nicht sprechen. "Das ist auch immer mit Verpflichtungen verbunden", meinte Holtgrewe abschließend. df
Quelle: www.derpatriot.de 21.07.2009
08.07.2009 Ein Marathon nach Noten
Sechs Musikkapellen sind beim Schützenfest 96 Stunden im Dauereinsatz. Fröhliche Klänge gehören zum kilometerlangen Marsch quer durch die Stadt
GESEKE Die vergangenen vier Tage haben sich rund um die St.-Sebastianus-Schütenbruderschaft gedreht. Im Mittelpunkt standen dabei ganz klar die stolzen Majestäten, die eleganten Hofdamen, die treuen Jubilare und die schmucken Schützen. Ein ganz wichtiges Standbein eines gelungenen Schützenfestes gerät dabei manchmal etwas in den Hintergrund: die unermüdlichen Musiker. „Ohne die Musiker könnten wir nicht marschieren“, betont auch Oberst Dr. Friedel Bergmann.Sechs Musik-Gruppen waren immerhin von Freitag bis Montag fast Tag und Nacht im Einsatz, um das Hochfest in der Hellwegstadt mit traditionellen Klängen zu begleiten. Dabei legen die Musiker nicht nur gemeinsam mit den Schützen ungezählte Kilometer quer durch Geseke zurück. Sie müssen auch topfit sein, um dabei noch fröhlich musizieren zu können. Preußens Gloria, Waidmanns Heil, Alte Kameraden und Mars der Medici sind nur einige Beispiele, die die Musiker vermutlich schon im Schlaf abspulen können.
„Das ist schon ein hartes Programm, vor allem bei dieser Hitze“, gesteht Hans Volmer, Musikschulleiter und Dirigent der Geseker Stadtkapelle. Damit die Musiker, unter ihnen zahlreiche Jugendliche, diesen Marathon durchhalten, müssten sie sich zwischendurch schon „am Riemen reißen“. Alles in allem sei seine Truppe aber eine klasse Gemeinschaft. „Die tanzen die Nacht durch und treten am nächsten Morgen in aller Früh wieder pünktlich an“, lobt er den guten Zusammenhalt.
Ähnlich sehen das die Musiker des Tambourkorps Geseke. „Das Schützenfest ist auch ein Stück unsere eigene Tradition“, erklärt Geschäftsführer Alexander Dreier. Einst aus den Reihen der Bruderschaft hervorgegangen, marschieren die Musiker auch heute noch wie die Schützen im Frack.
In Geseke hat es mittlerweile schon Tradition, dass sich alle Musikgruppen am Montagabend in der Schützenhalle zum gemeinsamen Spiel formatieren. Neben dem Tambourkorps Geseke und der Stadtkapelle boten bereits zum zehnten Mal hunderte Musiker des Musikzugs Störmede, des Tambourkorps Ehringhausen, des Musikvereins Frohsinn Verlar und des Blasorchesters Niederntudorf ein imposantes Bild - und vor allem eindringliche Klänge.
Bei aller Anstrengung, die der Dauereinsatz beim Schützenfest erfordert, ist es auch die Freude, die die Musiker immer wieder aufs Neue motiviert. „Und natürlich auch das eine oder andere Bierchen“, sagt Dreier mit einem Augenzwinkern. (jul)
Großer Auftritt für kleine Trommler: Zu Hunderten haben am Montagabend die Musiker in der Schützenhalle aufgespielt. Darunter war natürlich auch das Tambourkorps Geseke. Foto: Gausmann
[...]
Quelle: www.derpatriot.de 08.07.2009
13.05.2009 Musiker aus Leidenschaft
Tambourkorps zeichnet treue Mitglieder aus: Bernd Pottmeier und Josef Weller erhalten goldene Nadel des Volksmusikerbundes NRW
GESEKE Den feierlichen Rahmen der Gösselkirmes hat das Tambourkorps Geseke jetzt genutzt, um zahlreiche Mitglieder mit Urkunden und Ehrennadeln für ihre langjährige Vereinstreue auszuzeichnen.So konnte sich Patrick Pottmeier über die bronzene Nadel des Volksmusikerbundes NRW für zehn Jahre aktive Mitgliedschaft freuen. Die silberne Nadel des Volksmusikerbundes NRW für 20-jähriges Engagement sowie die silberne Vereinsnadel erhielt Dieter Hauschild. Bereits 30 Jahre beim Tambourkorps Geseke dabei ist Bernd Pottmeier. Er wurde mit der goldenen Nadel des Volksmusikerbundes NRW und der goldenen Vereinsnadel geehrt. Heinz Melcher, Meinolf Melcher und Erwin Wohlgemuth konnten für jeweils 35 Jahre Treue eine Vereinsurkunde entgegennehmen.
Die goldene Nadel des Volksmusikerbundes NRW für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft ging an Josef Weller. Alexander Dreier und Christian Pape wurden mit dem Orden des Kreismusikerbundes Soest für besondere Verdienste in Silber für ihre Vorstandsarbeit geehrt. Für seine langjährige Vorstandsarbeit im Tambourkorps erhielt Meinolf Melcher den Orden des Kreismusikerbundes Soest für hervorragende Verdienste in Gold.
Vereinsurkunde und Vereinsnadel gingen auch an Lars Bohle, Jasmin Pugh, Kevin Passmann, Alina Reinheimer und Lara Peterburs, die so für den ersten Ausmarsch ausgezeichnet wurden.
Für besondere Treue zum Tambourkorps Geseke erhielten jetzt im Rahmen der Gösselkirmes zahlreiche Musikerinnen und Musiker Nadeln und Urkunden.
Quelle: www.derpatriot.de 13.05.2009
08.05.2009 Das längste Buffet der Welt reicht von Bayern bis New York
Draußen tummeln sich die Kirmesbesucher in der Sonne, drinnen gibt es neben Bilderausstellungen auch kulinarische Köstlichkeiten. Im Zelt der Begegnung herrschte gestern eine gemütliche Atmosphäre. Mit dem Standort direkt neben der Kirche ist das Zelt eine Anlaufstelle für alle Kirmesbummler. Das Tambourkorps, das das Zelt der Begegnung betreut, hat Foto-Ausstellungen zu wechselnden Themen vorbereitet, die sich auch in der Küche wiederfinden. Gestern gab es passend zu den Fotos vom Bayern-Ausflug zünftige Haxen und Sauerkraut auf die Gabel. Heute dreht sich alles um das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Fotos erinnern an die Steuben-Parade in New York. Passend dazu gibt es diesmal amerikanische Küche.
Quelle: www.derpatriot.de 09.05.2009
04.05.2009 Ein Motto für jeden Tag
Gösselkirmes 2009: Das Geseker Tambourkorps betreut ab Donnerstag das Zelt der Begegnung und wartet jeden Tag mit einer neuen Ausstellung auf
GESEKE Neuer Ort, neues Konzept: Auch in diesem Jahr soll das Zelt der Begegnung während der vier Gösselkirmes-Tage wieder zu einem Ort der Gemütlichkeit und Gastlichkeit werden. Allerdings dieses Mal nicht mehr westlich der Kirche, sondern zentral am Marktplatz vor dem St.-Petri-Pfarrheim und mit einem ganz bestimmten Motto für jeden Tag. Verantwortlich für den beliebten Treffpunkt mitten im Kirmes-Trubel zeichnet erstmals das Geseker Tambourkorps. „Das passt gut zu unserem 180. Geburtstag im vergangenen Jahr. Ausschlaggebend war für uns der Standortwechsel auf den Marktplatz“, erklärte Vorsitzender Heinz Dömer jetzt bei einem Pressegespräch.40 Helfer des Tambourkorps sind an den vier Kirmes-Tagen im Einsatz. Zusammen mit dem Organisationskomitee (Sabrina Kottmann, Heinz Dömer, Alexander Dreier, Bernd Flick, Klaus Bartelsmeier, Bernd Pottmeier, Heinz Melcher, Willi Pieper, Stefan Berkemeier, Erwin Wohlgemuth, Christian Pape und Meinolf Melcher) haben sie ein buntes Programm auf die Beine gestellt. Los geht es am Donnerstag, 7. Mai, 11 Uhr, mit einem zünftigen Bayernfest. Das Tambourkorps zeigt den ganzen Tag über Filme und Bilder von seinen Ausflügen in die neue Heimat des Geseker Erzbischofs Reinhard Marx. Serviert werden dazu bayerisches Bier, Schweinshaxen und Leberkäs.
Am Kirmes-Freitag erinnern die Musiker ab 14 Uhr an ihre Reise nach New York. In Bild und Ton lässt das Korps seine Teilnahme an der Steuben-Parade im Jahr 2003 Revue passieren. Dazu gibt es Spare Ribs, Big Potatoes und American Sandwiches. Die Jubiläen und die Vereinsgeschichte der Formation stehen am Samstag ab 14 Uhr im Mittelpunkt. Fotos und Filmbeiträge von Kreis- sowie Landesmusikfesten oder Karnevalsauftritten werden gezeigt, dazu Schweinenackenbraten und Bauernbrot gereicht.
Dicken Bohnen mit Speck und Röstkartoffeln stehen dann am Sonntag ab 11 Uhr auf der Speisekarte, wenn das Tambourkorps die enge Verbindung zum Geseker Schützenwesen in einer Ausstellung dokumentiert. Für die Zubereitung der Speisen sorgt an allen vier Tagen der Geseker Engelshof.
Bilder, alte Instrumente und Erinnerungsstücke präsentiert das Geseker Tambourkorps an allen vier Gösselkirmes-Tagen im Zelt der Begegnung. Eine Vorauswahl der schönsten Motive hat jetzt das Organisationskomitee um seinen ersten Vorsitzenden Heinz Dömer (5.v.r.) zusammen mit Franz-Josef Ramm von der Stadtverwaltung (2.v.r.) getroffen.